Raupe Nimmersatt, Elmar, Nulli & Priesemut und die grüne Kiste

Alle Welt redet von Digitalisierung. Seit April können wir, die DaZ-Klasse, auch mitreden. Wir sind bei Anton angemeldet! Frau Borstorf-Dreifke hat uns im Unterricht gezeigt, wie wir die App bedienen müssen. Wir haben uns witzige Avatare ausgesucht. Einer von uns fand Frau Borstorf-Dreifkes Vorgabe „Deutsch als Zweitsprache 1. Stufe“ zu langweilig und hat gleich zu Beginn die Aufgaben aus der 9.und 10. Klasse gelöst. Cool, oder? Leider hat er nach acht Minuten aufgegeben und sich in die 1. Stufe eingeloggt. Ist doch auch egal, Hauptsache Münzen!

Zuerst war es nur die AntonApp und das Lesen am Telefon! Frau Borstorf-Dreifke war in Hochstimmung! Für das 15-minütige Lesen gab es eine Perle für unseren Bücherwurm. Viele wollten gar nicht mehr aufhören zu lesen. Im Juni haben wir dann gleich vier kleine Bücher gelesen, bearbeitet und die entsprechenden Filme geschaut.

Jeden Tag diese Wiederholungen, das hatte zur Folge, dass jeder aus der Klasse am Ende der Woche wusste, was die Raupe Nimmersatt am Donnerstag fraß. Zu diesem Zeitpunkt ahnte niemand von uns, was Frau Borstorf-Dreifke damit bezweckte. Wir waren aber auch gut beschäftigt, denn unsere Deutschkenntnisse konnten wir auch im künstlerischen Bereich einsetzen. Sei es die Herstellung einer Collage von der Raupe Nimmersatt, das Modellieren mit Ton (Elmar) oder die Gestaltung eines Bildes (Die grüne Kiste von Gundi Herget).

… und dann kam der Tag! Sie, Frau Borstorf-Dreifke, strahlte, nur wir nicht! Sie gab uns wieder tolle Ausweise mit Passwörtern und Benutzernamen und erklärte uns den Zugang zu einer neuen App. Sind wir ehrlich, wir haben Frau Borstorf-Dreifke zuerst nicht verstanden. Wenn Frau Borstorf-Dreifke aber begeistert ist, sind wir das auch! Alle, die gesamte DaZ-Klasse, … unsere Eltern natürlich auch!

Hurra, wir dürfen wieder in die Schule!

Am 8. Mai 2020 haben unsere Eltern erfahren, dass wir wieder in die Schule dürfen. Wir, die DaZ-Klasse, haben uns sehr gefreut. Frau Borstorf-Dreifke hat uns geschrieben, dass wir uns alle pünktlich um 10:55 Uhr mit unseren Eltern auf dem Schulhof treffen.

„ M I T A B S T A N D! “, Frau Borstorf-Dreifkes Lieblingsworte, wie sich später herausstellte.

Wir sind eine sehr lebendige, temperamentvolle Klasse. Aus diesem Grund fällt uns Abstand halten, gerade auch zu Frau Borstorf-Dreifke, sehr schwer. Unsere Eltern haben uns aber sehr gut darauf vorbereitet. Am Mittwoch, den 11.Mai, standen wir alle pünktlich mit Masken und 1,50 Meter Abstand auf dem Schulhof. Wir waren selbst überrascht, dass wir das so gut hinbekommen haben. Auf dem Schulhof wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und mit Desinfektionsmittel 30 Sekunden desinfiziert. Wir haben alle zusammen laut bis 30 gezählt; einige von uns konnten das noch gar nicht. Somit fing das Lernen schon auf dem Schulhof an. Schlimm war, dass das Lernen uns auch noch Spaß gemacht hat. Dann sind wir in unsere neuen Klassenräume marschiert. Ruhig und mit Abstand. Frau Kalde, unsere Schulsekretärin, hat uns staunend am Türrahmen ihres Büros hinterher geschaut. Ja, in Krisenzeiten halten wir zusammen.

Unsere Klassenräume waren groß und schön. Jeder hatte einen Tisch für sich. Auf jedem Tisch standen zwei Ablagen und ein Stehsammler. Besonders cool fanden wir Frau Borstorfs Abstandhalter. Ein langer Stock mit einer Hand und einem Herz. Wir konnten unser Glück kaum fassen, dass wir wieder Unterricht hatten!

Aus diesem Grund waren wir auch sehr fleißig! In schönen geordneten Räumen kann man auch sehr gut lernen. Vielleicht liegt das auch an den schönen Papierblüten, die wir für unsere Klassenzimmer gebastelt haben. In dieser Atmosphäre konnten wir eineinhalb Stunden still auf unseren Plätzen sitzen. Frau Borstorf-Dreifke war begeistert und sehr stolz auf uns, abends hat sie sich bei unseren Eltern bedankt, dass alles so gut geklappt hat. Wir haben uns so gefreut, das wir Frau Borstorf-Dreifke m i t A b s t a n d gedrückt haben. Das fand sie ganz toll! Wie das geht, fragt ihr euch? Überlegt einmal! Wir sind eben sehr kreativ!

Ich bin anders. Du bist anders. Wir gehören zusammen.

Die DaZ-Klasse

Schule in der Corona-Zeit

Vor einem Jahr haben wir, die DaZ-Klasse, an einem Plakat gebastelt. Unser Motto damals:

Ich bin anders. Du bist anders. Wir gehören zusammen.

Dieses Motto haben wir, die DaZ-Klasse, wieder aufleben lassen, denn es passt in die Corona-Zeit. Trotz Verständigungsproblemen halten wir, unsere Eltern und unsere Lehrerin zusammen. Jeden Donnerstag lesen wir telefonisch unserer Lehrerin etwas vor und berichten ihr, wie es uns geht. Wir machen Fotos von unseren Hausaufgaben und schicken es an unsere Lehrerin, die uns dann die Lösungsbögen schicken muss. So haben wir Frau Borstorf-Dreifke gut beschäftigt, da sie für jeden Schüler und jede Schülerin verschiedene Lösungen in Deutsch und Mathe schicken muss. Die Post, die wir von ihr bekommen, sieht sehr schön! Sie malt auf dem Umschlag immer so bunte Streifenbögen, die kann man auch manchmal am Himmel sehen, wenn es regnet und die Sonne scheint. Da unsere Lehrerin sehr kreativ ist, versuchen wir es auch zu sein. Die Lösungsbögen, die sie uns schickt, bearbeiten wir nochmals und machen neue Aufgaben daraus und schicken sie wieder zurück. Das macht Spaß! Wir bekommen nur keine Lösungsbögen von den Lösungsbögen zurück. Einer von uns behauptet manchmal, dass die Matheaufgaben viel zu schwer für ihn sind, aber leider merkt Frau Borstorf-Dreifke das immer. Wir wissen auch nicht warum. Wahrscheinlich kennt sie uns zu gut.

Liebe Grüße an alle aus der DaZ-Klasse! Haltet durch, bleibt gesund und denkt an unser altes Motto:

Ich bin anders. Du bist anders. Wir gehören zusammen.

Es zwitschert im Schulgarten

Wenn ein paar Betreuungskinder den Garten besuchen, freue ich mich sehr. Es ist so merkwürdig, wenn nur die Vögel für mich singen.

Auch, wenn die Gartenkinder noch auf ihre Gartenzeit warten müssen, ist die Natur nicht aufzuhalten. Ich möchte, dass Ihr daran teil habt, indem ich in den nächsten Wochen immer wieder erzähle, was im Garten gerade passiert.

Wenn ich morgens in den Garten gehe, wartet das Rotkehlchen, auf dem Zaun sitzend, schon auf mich, es ist so scheu, dass ich es leider noch nicht für euch vor die Kamera bekommen konnte.

An den Schulhof werde ich erinnert, wenn hier drei Buchfinken hintereinander her toben, um auszufechten, wer wohl der Chef ist.

Die ersten Kartoffeln haben das Licht der Welt erblickt, ich werde sie anhäufen, das heißt, dass ich sie vorsichtig mit Erde bedecke, damit sie geschützt sind, falls es noch mal friert, die Sonne die kleinen Dämme besser erwärmen kann und die Erde schön locker bleibt.

Der Apfelbaum öffnet seine Blüten, es ist eine unglaubliche Fülle, die er uns schenkt. Ein buntes Gebrumme und Gesurre ist zu hören, von all den Besuchern, die sich jetzt dort oben tummeln, Hummeln, Wildbienen und Honigbienen, ganz kleine Libellen und noch so einiges andere Krabbelzeug. Auch die Meisen finden dort Nahrung für sich und ihren Nachwuchs.

Damit es dem alten Apfelbaum gut geht, haben wir den Boden über seinen Wurzeln gelockert, dabei sind uns die ersten Maikäfer begegnet. Da es so lange nicht geregnet hat, haben wir Wassersäcke an den Baum gestellt, so dass das Wasser tröpfchenweise in den Boden versickert und dem Baum, Kraft schenkt.

Wir haben Sonnenblumenkerne gesät, um im Herbst die Vögel im Garten mit eigenen Kernen zu füttern.

Bis zum nächsten Mal sende ich euch sonnige Grüße aus dem Schulgarten.

Thekla Schneider

Fasching 2020

Am 25.2.2020 war es mal wieder soweit: Fasching in allen Klassen der Fehrs-Schule und auch noch in der Turnhalle. Hier ein paar Eindrücke:

Wer ist bloß die Hexe neben der kleinen Katze? Wer das weiß, gibt seinen Tipp bitte bei Frau Krishan ab. Bitte mit dem Tipp einmal in die 3b kommen.

Projektpräsentation

Am 31. Januar 2020 war es mal wieder soweit: In der Gutenberg-Sporthalle zeigten die Teilnehmer/innen einiger Sportprojekte des Ganztags ihr Können. Es gab eine Präsentation für die 1. und 2. Klassen und danach eine für die 3. und 4. Klassen.

Ein Höhepunkt war wieder die Videodance-Truppe.

Zunächst tanzten sie etwas gekonnt vor. Dann riefen alle: „Zugabe!“ Und prompt gab es ein weiteres Stück. Eine Überraschung?

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Plattdeutscher Vorlesewettbewerb 2019/2020 – Schulrunde

„Das war aber ein starker Jahrgang!“, meinten alle Jury-Mitglieder, nachdem sie neun sehr gut vorlesenden Kindern aufmerksam zugehört hatten. So fiel die Entscheidung nicht leicht, aber am Ende war man sich einig.

Unser Schulsieger ist nun Jarvis Schulz aus der Klasse 3b. Auf den zweiten Platz kam Jannes Gehrts aus der 4b und die „Bronze“-Siegerin wurde Mareike Puls aus der 3b. Alle Finalisten durften sich als Dankeschön ein Buch aussuchen. Und ein paar Kekse gab es auch.

Ein kleines Geschenk erhielten auch drei Jury-Mitglieder, ehemalige Lehrkräfte unserer Schule, die auch schon im Vorwege mit den Kindern fleißig geübt hatten. Wie schön, dass sie ehrenamtlich und auch mit viel Freude und Herzblut das Plattdeutsche mit den Kindern geübt haben! Und wie gut, dass es noch und jetzt wieder Plattschnacker gibt!

Bis kurz vor dem Finale waren übrigens noch vier weitere Kinder regelmäßig bei den Übungsstunden dabei. Für diese eifrigen Kinder gab es Trostpreise.

Begeisterung im Museum

Wir, die Klasse 3a der Fehrs-Schule, waren im Wenzel Hablik Museum. Zuerst hat uns Frau Gräber begrüßt und wir haben über Verhaltensregeln im Museum gesprochen. Man darf nicht rennen, nicht schreien und nichts anfassen. Haben wir auch nicht gemacht!

Wenzel Hablik hat in Itzehoe gewohnt. Er hatte immer bunte Sachen an und eine kurze Hose. Seine Fantasie war groß und seine Bilder meistens ganz bunt. Für manche Bilder hat er vier Tage gebraucht.

Das erste Bild war das „Feuerbild“. Es waren verschiedene bunte Flammen darauf gemalt. Hablik hat dafür sehr viel Ölfarbe benutzt.

Dann hat Frau Gräber uns etwas über ein Ölbild erzählt, wo eine Wasserwelle zu sehen war. Da ist Wenzel Hablik ganz nah rangegangen. Es gab auch einen Teppich, den Habliks Frau, Elisabeth, gewebt hat. Außerdem hingen in dem Raum Radierungen mit Kristallschlössern an der Wand.

Hablik hat Kristalle gesammelt. Die haben uns allen gefallen. Wir haben sie in einem Glasschrank gesehen.

Im nächsten Raum stand Habliks besonderer Maltisch aus Holz. Er war lang, groß und hatte über 9 Schubladen. Neben dem Tisch stand ein Schrank mit alten Büchern. Hablik hat viel über Philosophie gelesen und nachgedacht. Yannick meinte: „Wenn ich mal wieder eine Zeitreise mache, würde ich mich gerne mit Wenzel Hablik über die Bücher unterhalten.“

Außerdem haben wir Holzschnitte gesehen und Masken. Die waren ganz groß, dünn und mit Gold verziert.

Im Café des Museums haben wir unsere Frühstückspause gemacht. Das war sehr lustig, weil wir ganz eng zusammen sitzen mussten.

Im größten Raum hing ein „Sternenbild“. Das haben wir alle bestaunt. Man konnte die Planeten sehen, wie sie sich bewegen. Die Farben waren sehr kräftig. Es sah so schön aus, weil es so tolle Blautöne hatte. Und Yassin stellte fest: „Dieses Bild hat Wenzel Hablik „vernünftig“ gemalt; nicht so viel Ölfarbe aufeinander, wie beim „Feuerbild“.“

Am Ende durften wir selbst, mit vielen Ideen im Kopf, Fantasiehäuser malen. Das war spannend und hat viel Spaß gemacht.

Wir, die Schüler der 3a, fanden den Ausflug sehr interessant. Auch unsere Lehrerinnen, Frau Amani und Frau Borstorf-Dreifke, empfehlen das Wenzel Hablik Museum als außerschulischen Lernort sehr.