Geschichten aus den 3. Klassen

Der Verkleidungswettbewerb

Heute traf Lilli sich mit ihren besten Freunden. „Wollen wir uns schon mal ein Kostüm für den großen Verkleidungswettbewerb aussuchen?“, fragte Lilli. Ihre beste Freundin Katy runzelte die Stirn. „Ich habe vergessen, mir Gedanken zu machen“, sagte Katy. Lilli sagte: „Wir können doch einfach auf den Dachboden gehen. Da steht eine Kiste mit alten Sachen. Aus denen können wir bestimmt noch was machen.“ Tim, Lillis bester Freund, sagte: „Ich verkleide mich als Superman.“ Alle lachten. Lilli rief: „Ich verkleide mich als Hippie! Und du, Katy?“ „Ich verkleide mich als gute Fee.“Dann gingen sie zum Wettbewerb und sie gewannen den ersten Platz! Einen Gutschein für den Eisladen.

M., April 2016

Fasching

Es war ein schöner Morgen. Ich freute mich sehr auf die Schule. Es war nämlich ein besonderer Tag. Es war Fasching und an diesem Morgen ging ich nämlich nicht wie gewöhnlich mit dem Ranzen in die Schule. Nein, nein! Ich musste nur einen Rucksack mit in die Schule nehmen. Es war so schön. Ich hatte mich als Engel verkleidet und hatte kleine Löckchen in den Haaren und einen Zauberstab. Meine Freundin war als Basketballerin verkleidet. Nun ging ich also in die Schule. In der Schule gab es viel zu essen. Jeder hatte etwas mitgebracht. Ich hatte Popcorn mit. Nach dem Essen saßen wir im Stuhlkreis und haben uns erzählt, was wir waren. Frau Krishan war Pippi Langstrumpf. Etwas später sind wir in die Turnhalle gelaufen. In der Turnhalle haben wir an den Turngeräten geturnt. Bald sind wir wieder in die Schule zurückgekehrt und haben dort noch ein bisschen gemalt. Dann war die Schule auch zu Ende und ich bin nach Hause gelaufen.

J., April 2016

Das tolle Kostüm

Es fällt mir schwer. Es ist morgen schon Fasching und ich habe noch kein Kostüm! Ich gehe zur Verkleidungskiste. Doch ich finde nichts! Daraufhin sehe ich ein bisschen fern. Es gibt die Sendung „Batman gegen den Jokerdrachen, der Feuer spie“. Dann kommt mir die Idee. Ich verkleide mich als Batman! Ich renne durch die ganze Wohnung und sammle schwarze, graue Sachen und eine Batman-Maske, die ich vor einem Jahr gekriegt habe. Ich habe es geschafft!

M., April 2016

Die kleine Sofia

Sofia lebt mit ihrer Mutter allein. Sofia hat ihre Mutter sehr lieb!  Sie leben in einem kleinen armen Dorf in der Nähe einer großen Stadt. Die Leute in der Stadt haben ganz viel Geld. Die Leute im Dorf haben nichts und deshalb betteln sie in der Stadt. Der Bürgermeister sagt: ,,Geht, bettelt woanders!“  Die Leute im Dorf protestieren. Der Bürgermeister gibt ihnen Geld! Sofias Oma kommt aus dem Altenheim! Sie hat Sofia Kleidung gekauft. Es freuen sich alle.

F., Klasse 3b

Die Bären-Hochzeit
Endlich ist es so weit. Eine Bären Hochzeit.
Die ganze Bären-Familie und der Bär Islam will die Braut Dana auf einem schönen Schiff heiraten.
Dana sagt: ,,Ich will dich heiraten, Isi.’’ Doch dann passierte etwas Schreckliches. Die Braut Dana wurde entführt. Aber Islam hält sich am Seil des Ankers fest. Er will die Braut retten .
Er lässt nicht los und ruft: ,,Ich rette dich mein Schatz’’. Dann zerriss das Seil vom Anker. Zum Glück wurde der Bösewicht ins Gefängnis gesteckt. Islam schenkt der Braut einen schönen Ring, eine Flasche Champagner und einen Blumenstrauß.
F., Klasse 3b

London 2013

Meine Familie und ich sind  nach London geflogen. Es war sehr schön, denn wir haben die Queen gesehen. Wir waren beim London eye . Auf dem Rückflug habe ich eine Fußballzeitschrift  von  Chelsea bekommen.

F., Klasse 3b

Mutter Frosch bekommt ein Baby

Es war einmal eine Froschmutter. Sie hatte einen Mann, der hieß Papa Frosch. Papa Frosch fragte Mutter, ob sie was zu essen machte. Mutter Frosch sagte: „Wir können doch angeln gehen.“ „Super“, sagte Papa.
Am nächsten Tag war Mutter schwanger. Papa Frosch sagte: „Wir müssen auf der Stelle zum Arzt.“ Papa und Mutter Frosch gingen jetzt zum Arzt. Papa Frosch musste vor der Tür warten. Als  Mutter Frosch raus kam, hatte sie ein Baby in der Hand. Da freute sich Papa Frosch. Mutter Frosch sagte: „Das Baby kann doch Anina Frosch heißen.“ Anina, Mutter und Papa Frosch waren eine fröhliche Familie.

B., Klasse 3b

Die Mäusefamilie

Es war einmal eine einsame Maus. Sie hieß Milli. Milli wohnte in einem wunderschönen Mauseloch. Sie war immer so alleine und wünschte sich einen Freund und eine Familie. Milli wollte mit dem Mäusebus  einen Ausflug machen. Sie wartete an der Mäusebushaltestelle und als der Bus kam und sie bezahlen wollte, fiel ihr ein Geldstück runter. Und eine andere  Maus hob das Geld wieder auf. „Danke“, sagte sie und fragte: „Wie heißt du denn?“ „Ich heiße Timi.“ Timi und Milli unterhielten sich die ganze  Zeit im Mäusebus. Und als Milli aussteigen musste, fragte sie, ob er mit ihr einen Ausflug machen wollte.  „Ja“, sagte Timi. Als sie an einer Blumenwiese angekommen waren, blieb Timi stehen und fragte: „Willst du meine Frau werden?“  „Ja“, sagte  Milli und die beiden bekamen 2 kleine Mäuse- Babys und so war Milli nicht mehr alleine.

D., Klasse 3b

Gül

Gül kommt aus der Türkei. Sie sprach noch nicht gut Deutsch. In der Pause stand sie allein auf dem Schulhof. Aber dann bekam Gül eine Idee. Sie sagte auf Türkisch: „Ich werde Deutsch lernen.“ Sie ging nach Hause und lernte. Und sie lernte und lernte und dann, 1-2 Tage später, konnte sie Deutsch und dann fragte sie jemanden und dann sagte der ja und dann spielten sie die ganze Zeit.

Z., Dezember 2011

Das kleine Küken in Gefahr

Lena und Tom gehen in den Garten. Alles ist in Ordnung. Die Sonne scheint. Der Himmel lacht. Lena sagt zu Tom: „Wollen wir Verstecken spielen?“ Tom antwortet: „Ja, aber ich zähle.“ Lena versteckt sich auf einem Baum. Da sieht sie ein Vogelnest und wie ein Küken aus dem Nest stürzt. Tom ist noch am Zählen. Lena ruft: „Tom, komm mal, komm mal schnell! Ein Küken ist aus dem Nest gefallen.“ Die Mutter kommt und fragt: „Was schreit ihr beiden so?“ „So ein Küken ist aus dem Nest gefallen. Bring bitte einen Karton mit“, erwidert Lena. Tom sucht Regenwürmer. Lena pflückt ganz viel Gras. Mama kommt. Sie legen das Gras in den Karton. Sie legen eine kleine Schüssel Wasser in den Karton. Zuletzt Regenwürmer. Am nächsten Tag ist der Vogel wieder gesund. Tom und Lena sagen: „Tschüß, Vogel.“

D., Dezember 2011

Die verzauberten Kastanien

Es war einmal eine arme Familie. Die Familie bestand aus einer Mutter und einem Kind. Das Kind hieß Nina. Nina war fünf Jahre alt. Die Mutter und das Kind lebten in einer kleinen Hütte im Wald. Sie hatten nicht viel Geld.
Nina ging einmal zum Kastanienbaum und pflückte eine Kastanie. Als sie sie gepflückt hatte, ging sie wieder nach Hause. Die Mutter erwartete sie schon. Nina ging in ihr Zimmer und nahm die Kastanie und sagte: „Ich wünsche mir, dass wir mehr Geld haben und eine größere Hütte.“ Da wurde die Hütte größer und sie hatten mehr Geld. Nina freute sich sehr. Sie rannte zu ihrer Mutter. Ihre Mutter sagte: „Was ist das denn?“ Nina sagte: „Das habe ich mir gewünscht.“ Die Mutter freute sich sehr. Sie haben jetzt ein schönes Leben.

J., Dezember 2011

Peters erster Tag in der Schule

Peter ist erst hergezogen. Und heute ist sein erster Schultag in der Pixi-Klasse 3c. Er hat noch keine Freunde. Peter geht zu Gül und fragt: „Was hast du heute vor?“ „Eigentlich gar nichts.“ „Wollen wir spielen?“ „Ja gerne“, sagt Gül. Gül und Peter werden beste Freund. Peter und Gül wollen sich gegenseitig die Sprachen beibringen und sie haben viel Spaß.

L., Dezember 2011

Der Aufstand der Waldzwerge

Es war einmal ein Riese. Er lebte in einem verlassenen Wald. Aber eines Tages zogen vier Zwerge in den Wald ein. Als der Riese das merkte, dachte er nach: „Soll ich die Zwerge für mich arbeiten lassen? Oder soll ich sie ärgern? Arbeiten lassen? Nein, bringt keinen Bock. Ärgern? Ja!“ Der Riese nahm eine Stein und seine Zwille. Er spannte die Zwille und schoss auf einen Zwerg. „Aua!“, schrie der Zwerg. Und der Riese machte es so oft, bis er keine Lust mehr hatte. Die Zwerge überlegten und überlegten, was sie nur machen könnten, um den Riesen los zu werden. Sie hatten eine Idee. Sie knüpften ein Netz. Sie spannten zwei Seile. Und am Schluss knüpften sie noch das Netz an die Seile. Und am Schluss hatten sie eine Falle. Es klappte. Der Riese ging auf das Netz und schwupp hing er oben an dem Baum. Er schrie. Und die Zwerge kamen. „Haha“, sagten sie. Und von diesem Tag an hat der Riese keinen einzigen Zwerg mehr geärgert.

J., Dezember 2011

Lisa findet einen kranken Igel

An einem schönen Tag spielt Lisa mit ihren Freundinnen draußen. Sie spielen Verstecken. Lisa versteckt sich im Gebüsch. Dort findet sie einen Igel. Dann erkennt sie, dass er verletzt ist. Sie holt ihre Mutter. Ihre Mutter ist Tierärztin. Deshalb weiß sie, was er hat. Er hat nämlich eine Verletzung am Bein. Ihre Mutter erklärt: „Es ist halb so schlimm.“ Sie wäscht die Stelle und sagt: „Jetzt könnt ihr ihn wieder raus lassen.“ Lisa und ihre Freunde bringen ihn wieder ins Gebüsch. „Gute Besserung!“, flüstert Lisa ihm zu. Zum Glück war es nicht so schlimm.

M., Dezember 2011

Ich als fliegende Katze

Wenn ich nicht ich bin, bin ich eine fliegende Katze. Ich fliege bis zur Milchstraße. Dort besuche ich mein verwandtes Sternbild, den Löwen. Gemeinsam schweben wir über die Milchstraße. Wenn wir fast am Ende sind, besuchen wir noch den großen und kleinen Wagen. Wir wollen einen Ausflug über den Himmel mit ihnen machen. Die beiden Wagen fangen an langsam zu schweben, dann zu fliegen, und schließlich rasen sie über den Himmel. Wir freuen uns, dass es so schnell geht. Plötzlich kippt mein Wagen ein wenig zur Seite. Ich kann mich nicht mehr halten, vergesse zu fliegen und falle aus dem Wagen. Der Mond, der das Unglück gesehen hat, ruft den Wind. Der Wind weiß schon, was zu tun ist. Er holt sich die schnelle Spiegelwolke, pustet sie ein Stück voran, bis sie selber pfeilschnell über den Himmel saust. Sie fliegt schnell unter mich, denn ich habe immer noch nicht bemerkt, dass ich meine Flügel ausbreiten und selber fliegen kann. Nach einiger Zeit merke ich, dass ich nicht mehr falle, sondern auf einer Spiegelwolke liege. Langsam setze ich mich auf. Ich schaue auf die Spiegelwolke. Plötzlich bemerke ich, dass es mich zweimal gibt. Einmal in der Spiegelwolke und einmal auf der Wolke. Ich mustere mich von oben bis unten. Ich bin rotbraun und habe schneeweiße Flügel. Plötzlich stößt mich jemand von hinten an. Es ist der Löwe. Er fragt, ob wir Wolkenhüpfen spielen wollen. Ich nicke und stoße mich von der Spiegelwolke ab, winke ihr noch einmal zu und fliege schon zur ersten Wolke. Der Löwe hat Mühe mit mir mitzuhalten. Wir hüpfen von Wolke zu Wolke, bis es hell wird und der Löwe wieder zu seinem Platz am Himmelszelt und ich wieder in mein Bett muss. Vor dem Einschlafen denke ich: „Morgen Nacht fliege ich wieder zur Milchstraße.“

C., Juni 2008