Geschichten aus den 2. Klassen

Die arme Familie

Es wohnte einmal in einer Stadt eine Familie. Sie hatte drei Kinder. Sie waren sehr warm, weil die Eltern keine Arbeit hatten. Die Kinder waren sehr traurig, weil sie nicht so viel zum Essen hatten. Die Kinder hießen Anna, Lilli und Lola. Sie mussten sich ein Zimmer teilen. Sie hatten noch nicht einmal ein Bett für sich allein. Sie mussten sich ein Bett teilen. Und sie hatten keine vernünftige Kleidung an. Die drei Kinder hatten auch im Winter keine warmen Sachen an.

Anna, Lilli und Lola gingen in eine Schule. Anna war nicht so gut im Lesen und Lilli war nicht so gut in Deutsch und Lola war nicht so gut in Mathe. Die anderen Kinder lachten sie meistens aus, nur weil sie nicht so reich wie die anderen und nicht so gut in der Schule waren.

Auf einmal kam ein nettes Mädchen zu den dreien hin. Sie fragte: „Wollen wir Freunde sein?“ „Ja, uns hat noch nie einer gefragt, ob wir Freunde sein wollen.“ „Warum denn nicht?“ „Weil wir nicht so viel Geld haben und nicht so schöne und saubere Kleidung haben und arm sind.“ „Oh, das tut mir aber Leid. Ich finde das gar nicht gut, dass die anderen Kinder euch immer auslachen. Ich will euch helfen. Wo wohnt ihr?“ Lola sagte: „Wir wohnen in der Schmetterlingsstraße, neben dem Bäcker.“ „Übrigens, ich heiße Lena. Und wie heißt ihr drei?“ „Ich heiße Lola.“ „Und ich heiße Lilli.“ „Und ich heiße Anna.“ „Ihr habt schöne Namen. Und ich wohne eine Straße weiter. Ich bin mit meinen Eltern vor zwei Wochen hier eingezogen. Wollen wir mal spielen?“ „Ist das echt wahr?“ „Ja, warum denn nicht? Ihr seid alle drei meine Freundinnen. Ich bin nicht so gemein wie alle anderen.“ Lola sagte: „Das ist aber nett von dir.“ Lena sagte: „Nach der Schule, wenn ich meine Schularbeiten gemacht habe, warte ich um die Ecke.“ „Das ist in Ordnung“, sagten Anna, Lilli und Lola.

Die vier Mädchen trafen sich bei dem Bäcker und gingen auf den Spielplatz. Anna, Lilli, Lola und Lena spielten glücklich, bis zwei Mädchen kamen. Diese zwei Mädchen fingen an sie zu ärgern und sie sagten schlimme Wörter. Lena sagte: „Ärgert uns nicht!“ Sie hörten aber nicht auf sie zu ärgern. Lena verjagte die zwei Mädchen. „Danke, dass du uns geholfen hast“, sagten Anna, Lola und Lilli.

Lena sagte: „Ich und meine Mutter haben noch Kleider zu Hause, die wir nicht gebrauchen können. Habt ihr Lust zu mir zu kommen?“ „Ja gerne.“ Die vier Kinder gingen zu Lena. Lena fragte ihre Mutter: „Wir haben doch noch so viel Kleidung, die wir nicht mehr anziehen. Ich möchte die Kleidung meinen Freundinnen schenken.“ Die Mutter antwortete: „Hol sie bitte herein.“ Lena rief: „Ihr könnt rein kommen.“ Anna, Lilli und Lola kamen herein und probierten die Kleider an. Die Mutter sagte: „Ihr könnt den großen Sack mitnehmen. Da sind viele Kleider drin. Lena kann euch helfen den großen Sack zu tragen.“ „Das ist aber nett“, sagte Anna.

Lena sagte zu ihrer Mutter: „Dürfen die drei Mädchen noch etwas essen und trinken?“ „Ja, natürlich, wir haben noch genug zu essen und zu trinken.“ Die Mutter schmierte die Brote auf und Lena machte den Kakao warm. Sie aßen und tranken sich satt. Dann mussten sie aber nach Hause. Anna, Lilli und Lola bedankten sich noch einmal und dann gingen sie nach Hause.

Lena sagte: „Wartet, ich bringe euch nach Hause.“ Lena klingelte an der Haustür. Die Mutter der drei Mädchen machte die Tür auf. Lena sagte: „Ich bin die Freundin von Anna, Lilli und Lola.“ „Das ist aber schön“, sagte die Mutter. Lilli sagte: „Mama, schau mal, was wir geschenkt bekommen haben.“ Die Mutter machte den Sack auf und staunte: „Das ist alles für euch?“ „Ja“, sagte Anna. Die Mutter fragte: „Habt ihr euch auch bedankt?“ „Ja, natürlich!“, sagte Lola. „Mama, wir freuen uns schon auf die Schule. Dann können wir uns schön sauber anziehen.“ Lena sagte: „Ich muss jetzt aber nach Hause. Meine Mutter wartet schon auf mich. Soll ich euch morgen früh abholen?“ „Ja“, sagten die drei Mädchen, „dann können wir zusammen in die Schule gehen.“

Lena stand am nächsten Morgen vor der Tür und holte die drei Mädchen ab. Sie staunte: „Ihr seht ja hübsch aus. Kommt, wir müssen jetzt in die Schule gehen. Die Kinder werden staunen, dass ihr so hübsch seid.“ Kaum waren die drei Mädchen auf dem Schulhof angekommen, riefen die Kinder: „Woher habt ihr die schönen Kleider?“ „Die Kleider haben wir von unserer Freundin bekommen.“ Sie riefen laut: „Ihr habt doch keine Freundin!“ Anna, Lilli, Lola und Lena hörten nicht darauf. Sie gingen einfach weiter. Seit diesem Tag waren die Mädchen glücklich, weil sie so eine nette Freundin hatten.“

L., Mai 2011

Ente und Polizist

Die Ente legte ein falsches Ei. Es war einmal auf einer Straße ein Parkverbot. Eine Ente legte da ein Ei neben das Schild. Dann kam ein Polizist und schrieb einen Strafzettel. Die Ente fragte: „Warum denn? Ich habe doch nichts gemacht.“ Der Polizist zeigte den Strafzettel. Die Ente sagte: „Ach, Herr Polizist, mein Ei soll weg?“ Der Polizist, Peter, sagte: „Ja natürlich, hier ist Parkverbot.“ Die Ente Elfrida sagte zu dem Polizist Peter: „Warte noch ein paar Minuten, dann läuft das Ei von alleine weg.“

Und auf einmal schlüpfte aus dem Ei ein kleines Krokodilbaby heraus. Der Polizist Peter erschrak und schrie: „Hilfe, Hilfe! Die Ente Elfrida hat ein Krokodilbaby gelegt.“ Das Krokodilbaby rannte schnell zu dem Polizisten Peter hin. Das Krokodilbaby versteckte sich bei dem Polizisten in der großen Tasche. Der Polizist Peter ging gemütlich zu seinem Polizeiauto und fuhr los. Auf einmal zwickte was in sein Bein. Der Polizist Peter suchte einen Parkplatz und hielt an. Er stieg aus seinem Auto aus und ließ die Autotür offen. Auf einmal flog die Ente zu dem Polizisten und nahm dem Polizisten den Hut weg. Sie flog in sein Auto hinein. Der Polizist wollte sein Bein angucken. Er bückte sich und erschreckte sich, weil aus seiner Hosentasche ein grüner Schwanz hing. Der Polizist schrie gleich los. Das Krokodilbaby rannte schnell in das Auto. Die Ente und das Krokodilbaby fuhren schnell los. Das Krokodilbaby fuhr das Auto.

Der Polizist Peter rief seine Kollegen an und erzählte die ganze Geschichte, was da passiert war. Der Polizist Peter und seine Kollegen machten eine Verfolgungsjagd. Die Ente Elfrida sagte zu dem Krokodilbaby: „Mach die Sirene an und fahre schneller!“ Die anderen Autofahrer staunten, dass ein Polizeiauto alleine fuhr. Die Ente Elfrida und das Krokodilbaby waren so klein, dass man sie nicht sah. Die Polizisten überholten sie und sperrten die Straße ab. Das Krokodilbaby hielt an und sie stiegen aus. Der Polizist sagte: „Seit wann können Tiere so viel Quatsch machen und Auto fahren?“ Die Ente sagte: „Das alles wäre nicht passiert, wenn du mir keinen Strafzettel gegeben hättest.“ Der Polizist Alfred sagte: „Ihr könnt Glück haben, dass ihr keine Menschen seid, sonst hätte ich euch ins Gefängnis eingesperrt.

L., März 2011

Ente und Polizist

Hallo! Zu hören und zu hören! Ich erzähle euch heute eine Geschichte:

Eines Tages lief eine Ente zum Bäcker. Sie legte ein Ei beim Parkverbotsschild ab. Da kam ein Polizist. Er sagte zu der Ente: „Ist das ein Ei?“ „Ja“, antwortete die Ente. Er sagte ganz streng zu ihr: „Was hat das hier zu suchen?“ Da sagte die Ente: „Du strenger Junge, ich nehme mein Ei schon hier weg. Aber trotzdem musst du mich nicht so anschreien!“

Und der Polizist sagte: „Ich heiße Tom und ich habe noch nie so eine liebe Ente gesehen.“ „Danke“, sagte die Ente, „ich heiße Quak Quak.“ Die Ente sagte zum Polizist: „Wir können meinem Kind zusammen einen Namen geben.“ „Ja gerne“, sagte der Polizist und gab der Ente einen Kuss und das Küken kam auf die Welt.

Quak Quak sagte zu Tom: „Ich will dich heiraten.“ Tom sagte: „Ja, ich heirate dich gerne.“ Er küsste sie noch einmal und die Ente verwandelte sich in eine hübsche Frau mit langen, blonden Haaren. Tom sagte: „Du bist eine Frau. Jetzt wird die Hochzeit noch besser.“

Sie heirateten und kriegten ein Kind namens Katrin. Sie war auch ein Mensch. Sie war süß. Sie sprach: „Seid ihr meine Eltern?“ „Ja, das sind wir.“ „Du blöder Mann mit einem Pickel auf der Nase ist im Leben nie mein Papa.“ Da wurde der Polizist sauer und gab ihr einen Po voll und er sagte zu ihr: „Geh in dein Bett. Ich bin stinkestinkesauer.

M., März 2011

Ente und Polizist

Die Ente legt ein Ei. Da kommt ein Polizist und sagt: „Na na na, Ente, dein Ei muss hier sofort weg oder möchtest du einen Strafzettel?“

Die Ente sagt:„Ja, gerne möchte ich einen Strafzettel. Mein Ei soll hier liegen bleiben. Hast du mich verstanden, Herr Polizist?“

„Möchtest du etwa in den Knast?“, fragt der Polizist.

Die Ente antwortet: „Ja, das möchte ich gerne.“

Der Polizist sagt: „Jetzt nehme ich dich fest.“

Die Ente spricht: „Ja, gerne. Machen Sie das doch, aber ich glaube, das schaffen Sie nicht, weil ich nämlich so stark bin wie Quark.“

„Da bist du ja sehr stark, aber willst du mal meine Faust kennen lernen?“, fragt der Polizist. Die Ente sagt: „Ja, das möchte ich gerne.“

Der Polizist schimpft: „Jetzt reicht es mir. Jetzt kriegst du einen Strafzettel. Hier hast du deinen Strafzettel.“

Die Ente sagt: „Danke, Herr Polizist, für den Strafzettel. Irgendwie habe ich ein komisches Gefühl, Herr Polizist.“

Der Polizist behauptet: „Das ist völlig normal.“

Die Ente erwidert : „Das nennen Sie normal? Ich glaube, Sie möchten mal meine Faust kennen lernen, aber vorher möchte ich Ihnen sagen, dass ich stärker als Sie bin. Ich bin nämlich so stark wie Wasser.Ich bin viel stärker als du.“

Der Polizist sagt: „Das werden wir ja gleich sehen.“

Die Ente sagt: „Na, dann zeig mal, wie stark du bist.“

Sie fangen an zu kämpfen. 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, 0.

Die Ente sagt: „Na, Herr Polizist, ich bin ja sehr stark.“

Der Polizist sagt: „Vielleicht bist du ja stärker als ich, aber ich bin immer noch Polizist.“

Die Ente sagt: „Soll ich mal sagen, was ich mal werden möchte?“

Der Polizist fragt: „Wie?“

Die Ente schreit: „Ich möchte mal Polizistin werden.“

Der Polizist antwortet : „Da habe ich eine sehr große Überraschung für dich. Du kannst bei mir arbeiten.“

Die Ente ruft : „Ja, das möchte ich gerne.“

So werden die Ente und der Polizist beste Freunde.

D., März 2011

Im Schwimmbad

Joschi sagt zu Michelle: „Kannst du schwimmen?“ Michelle antwortet: „Ja, ich kann schwimmen.“„Wollen wir von dem Einer springen?“, fragt Joschi. „Ich weiß nicht“, sagt Michelle. Joschi sagt: „Es tut auch gar nicht weh.“ Michelle antwortet: „Ja, wenn du meinst.“ So springen sie. Michelle will noch einmal. Sie springen zehnmal.

Und dann kommt Franz ins Schwimmbad und Franz freut sich, dass sie da sind. Und Franz möchte rutschen, Michelle auch und Joschi natürlich auch. Sie schwimmen solange, bis sie nicht mehr können, und Franz springt vom Dreier. Er ist mutig.

Dann müssen Joschi und Franz nach Hause. Auf einmal, in der Umkleide, klingelt Franz’ Handy. Franz’ Mama ist dran. Sie sagt, dass Joschi und Franz noch eine Stunde bleiben dürfen. Das ist toll. Dann können sich noch mit Michelle spielen. Sie freuen sich.

M., Februar 2011

Anna und Tim im Zoo

Anna und Tim gehen mit Mama und Papa in den Zoo. Tim mag Tiger sehr gerne. Anna mag Giraffen sehr gerne. Beide mögen Tiere.
Anna ruft: „Da sind die Giraffen!“ Tim ruft: „Da sind die Tiger!“
„Mama, gehen wir zu den Giraffen?“, fragt Anna. Mama antwortet: „Nein, wir gehen zu den Elefanten.“ „Haben Elefanten einen langen Rüssel?“, fragt Anna. Papa kauft vier Eis. Nach den Elefanten gehen sie weiter zu den Haien. Sie sehen sich noch ganz viele Tiere an. Es wird Abend. Sie fahren nach Hause. Anna und Tim fanden den Tag sehr schön.

M., Februar 2011

Der Biber in Not

Der Biber wohnte in einer alten Hütte. Über der Hütte war eine große Tanne. In der Nacht kam ein heftiger Sturm. Auf einmal wackelte das ganze Haus. Die Tanne fiel auf das Dach. Auf einmal war ein großes Loch im Dach und der Regen tropfte auf sein Bett. Der Biber zitterte vor Kälte und weinte: „Wo soll ich denn jetzt wohnen?“

Auf einmal klopfte es an der Tür. Der Biber machte die Tür auf. Vor der Tür stand die Ente und fragte den Biber: „Warum weinst du denn so?“ „In meinem Dach ist ein Loch. Wo soll ich jetzt wohnen?“ Die Ente sagte: „Soll ich unsere Freunde holen?“ „Das wäre eine tolle Idee.“

Die Ente lief sofort los und holte alle Freunde. Alle Tiere gingen schnell zu dem Biber hin. Die Tiere fragten: „Was ist mit deinem Haus los? Das ist ja ganz kaputt.“ „Da ist ein heftiger Sturm gewesen und die Tanne ist auf mein Dach gefallen und jetzt ist mein Dach kaputt.“ Der Bär sagte zu dem Biber: „Neben dem Fluss ist noch eine schöne Hütte frei.“ Der Fuchs rief: „Komm, wir müssen uns diese Hütte angucken.“ Der Dachs und der Bär und auch andere waren einverstanden. Die Tiere gingen da hin. Der Biber fand das Haus toll.

Der Biber sagte: „Oh, da sind noch keine Möbel drin.“ Der Dachs antwortete: „Wir helfen dir.“ Der Bär sagte: „Wir müssen alle schnell anfangen.“ Der Bär baute mit der Ente den Schrank. Der Dachs und der Affe bauten die Stühle. Der Fuchs und das Eichhörnchen bauten das Bett. Das Wildschwein und der Hase bauten den Tisch. Der Vogel und die Maus fegten das ganze Haus. Der Biber hängte die Gardinen auf und der Bär hängte die Lampe auf. Nun war das Haus fertig.

„Ich danke euch dafür. Wir können jetzt ein großes Fest feiern.“ Alle Tiere brachten etwas mit. Der Hase brachte den Punsch mit. Der Bär brachte den Honig mit. Der Vogel brachte die Eier mit. Der Affe brachte die Bananen mit. Der Dachs brachte den Kuchen mit. Das Eichhörnchen brachte die Nüsse mit. Die Maus brachte den Käse mit. Der Fuchs brachte die Brezel mit. Die Ente brachte die Süßigkeiten mit. Das Wildschwein brachte das Brot mit. Und der Biber brachte das Eis. Alle Tiere saßen gemütlich zusammen und sie aßen und tranken und tanzten.

Nach dem Essen bedankte sich der Biber bei seinen ganzen Freunden: „Ich bin so glücklich, dass ihr mir geholfen habt. Ohne euch hätte ich es nicht geschafft. Vielen Dank. Es war ein schönes Fest mit euch. Ihr könnt mich immer wieder besuchen kommen. Ich freue mich darauf. Ich bin so glücklich. Ich danke nochmals.“

L., Februar 2011

Der Tiger

Das arme, kleine Tigermädchen ging traurig durch den Wald. Es hatte gar keine Freunde. Alle hatten Angst vor ihr, weil sie so groß und stark war. Aber sie wollte keinem etwas tun. Nur einen Freund wollte sie. Auf einmal sah sie, wie ein großer Bär einen kleinen Wolf fressen wollte. Sie konnte das nicht mit ansehen und trieb den Bären in die Flucht. Und so hatte der Tiger einen Freund, den Wolf, und sie waren glücklich.

D., Februar 2011

Unterwasserwelt

Es war einmal eine Meerjungfrau. Sie war wunderschön. Sie hieß Fanander. Sie war verliebt in Zven. Zwen war auch eine Nixe und er war auch in Fanander verliebt.

Er wohnte in einer Höhle, aber er wollte ausziehen, weil er immer von einem Hai gejagt wurde. Er musste sich auch meistens vor ihm verstecken und das machte ihm sehr dolle Angst. Er wollte zu Fanander ziehen und das tat er dann auch. Jetzt konnte er nie wieder von dem bösen bösen Hai gejagt werden. Darüber freute er sich ganz dolle und Fanander freute sich natürlich auch.

Die beiden hatten ein glückliches Leben. Fanander sagte zu Zwen, dass sie wahrscheinlich einen kleinen Jungen auf die Welt bringen würde und der Junge sollte Tim heißen. Und das Tolle war, dass Tim an Ostern Geburtstag hat, da er dann mehr geschenkt kriegt.

Und wenn ihr wissen wollt, wie er aussieht. Also, er hat blonde Haare, blaue Augen und ein schneeweißes Gesicht. Seine Lippen sind so rot wie Blut. Er ist die schönste Nixe weit und breit. Er ist einfach immer glücklich und das ist ja eindeutig die Hauptsache, oder nicht? Fanander sagte zu Zwen: „Ich bin die glücklichste Nixe der Welt.“ Zwen sagte: „Ich auch.“

Die Jahre vergingen und Tim wurde eingeschult in die Klasse 1c und er hatte eine Lehrerin, Frau Silina Kalle. Sie war nett zu Tim. Die Lehrerin sagt, dass Tim gut ist. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

M., Februar 2011

Die Engel

Eines wunderschönen Tages war Marie in der Schule. Die Lehrerin sagte: „Montag müsst ihr ein schönes Lied vorsingen.“ Marie konnte aber nicht singen und ging zu der Lehrerin und sagte zu ihr: „Ich kann leider nicht singen.“ Die Lehrerin sagte: „Dann kannst du leider nicht mitsingen.“

Marie war traurig und ging nach Hause und weinte. Dann musste sie in ihr Bett. Als sie im Bett war, flog etwas auf ihr Bett. Marie schaltete das Licht an und ein wunderschöner Engel war da. Marie sagte: „Was machst du denn in meinem Haus?“ Der Engel sagte: „Ich bin abgestürzt und ich glaube, dass ich mir einen Flügel gebrochen habe.“ Marie sagte: „Ich mache dir einen Vorschlag. Du darfst so lange bei mir bleiben, bis es dir besser geht und du musst mir helfen, auf der Bühne zu singen.“ Der Engel sagte ja.

Als Montag war, war Marie sehr sehr aufgeregt. Die Lehrerin rief: „Als nächstes ist Marie dran.“ Der Engel versteckte sich hinter dem Vorhang. Marie musste nur den Mund bewegen und mehr nicht, weil der Engel sang. Das ganze Publikum jubelte und klatschte und Marie war sehr sehr stolz darüber.

Als Marie in der Nacht aufwachte, war sie im Himmel und um sie herum waren tausend Engel und sangen ein schönes Lied und dann wachte Marie wirklich auf und merkte, dass das alles nur ein schöner Traum war.

K., Februar 2011

Die gefährliche Höhle

Es waren einmal ein Junge und ein Mädchen. Die spielten und dann kam dem Jungen eine Idee. Er sagte zu Anna: „Lass uns in den Schuppen gehen. Da war gestern so ein komisches Geräusch.“ Anna sagte: „Ok, lass uns in den Schuppen gehen.“

Also gingen die beiden in den Schuppen. „Tim, was ist das da?“, fragte Anna. Tim sagte: „Das ist ein alter Schrank von Oma und Opa.“ „Kann ich ihn mir mal von innen angucken?“, fragte Anna. Tim sagte ja.

Kaum hatte Anna den Schrank aufgemacht, kam ein grauer Nebel und auf einmal waren die beiden in einer anderen Zeit. Die beiden waren vor einer Höhle. Anna fragte Tim: „Wollen wir in die Höhle gehen?“ Tim sagte ja.

Also gingen die beiden in die Höhle. Da sagte Tim zu Anna: „Psst, hörst du das auch, dieses Rauschen?“ Anna sagte ja und auf einmal war ein Drache vor den beiden. Sie rannten so schnell wie möglich weg und versteckten sich hinter einem Busch. Anna sagte zu Tim: „Tim, ich habe Angst.“ Tim sagte: „Ich auch.“

Und auf einmal kam ein Ritter angeritten und schlug den Drachen k.o. und dann kamen Anna und Tim aus ihren Verstecken. Da sagte der Ritter: „Wo kommt ihr denn her?“ Da erzählten Tim und Anna die ganze Geschichte. Da sagte der Ritter: „Ich weiß, wie ihr wieder zurückkommt.“

Der Ritter führte die beiden in die Höhle. Da war ein Schrank. Da sagte der Ritter: „Geht da hinein!“ Dann gingen Anna und Tim in den Schrank und auf einmal waren die beiden wieder im Schuppen.

J., Februar 2011

Die gefährliche Höhle, Teil 2

Liebe Leser und Leserinnen, ihr erinnert euch bestimmt noch an das Abenteuer von Anna und Tim.

An diesem Tag hatten sich Anna und Tim verabredet. Sie wagten sich noch einmal in den Schuppen. Dieses Mal fasste Tim den Schrank an und auf einmal waren die beiden wieder vor der Höhle. Tim und Anna gingen in die Höhle. Da war der Drache weg, als sie hinein gingen. Da sagte Anna zu Tim: „Tim, wir haben Glück. Der Drache ist nicht mehr da.“ „Ist doch klar, Anna. Erinnerst du dich nicht mehr? Aber es ist doch klar, dass die Tussi sich nicht mehr erinnert.“ „Was hast du zu mir gesagt, Tim? Tussi? Wehe, du sagst noch einmal Tussi, du Hohlkopf.“

Und dann passierte etwas Schlimmes. Tim und Anna sahen auf den Boden in der Höhle. Da lagen zwei Schwerter. Beide griffen gleichzeitig nach den Schwertern und fingen an zu fechten. Und Anna und Tim fechteten so lange, dass sie irgendwann außerhalb der Höhle waren.

Und dann passierte etwas Schlimmes. Anna fiel die Klippen hinunter. Nur zur Erklärung, die Höhle war auf einem Berg. Und als Tim sah, dass Anna die Klippen hinunter fiel, sprang er hinterher.

Anna und Tim hatten Glück. Es kam der Ritter vorbei geritten, den sie schon kannten, mit seinem Freund. Und Anna und Tim fielen auf die beiden Pferde und die beiden Ritter bekamen einen Riesenschreck. „Hoppla!“, sagte der Ritter. „Wo kommt ihr denn her?“ „Wir sind Anna und Tim. Erinnerst du dich noch an uns?“ „Na klar, ihr seid die beiden Kinder.“ „Ja, sind wir. Kannst du uns auf den Berg bringen?“ „Na klar.“

Und dann gingen Anna und Tim in den Schrank und auf einmal waren die beiden wieder im Schuppen.

J., Februar 2011

Die Meerjungfrau

Die Meerjungfrau schwamm weit weg ins tiefe Meer hinaus. Da war eine Höhle. Sie ging hinein. Da war alles voller Gold und Silber. Dann kam auf einmal ein Meerprinz heraus aus seinem Versteck. Die Meerjungfrau hatte Angst. Sie schwamm schnell weg und versteckte sich schnell. Der Prinz suchte sie, bis es dunkel wurde.

Am nächsten Morgen schwamm die Meerjungfrau heraus aus ihrem Versteck. Sie wusste nicht, dass der Meerprinz um die Ecke lauerte. Die Meerjungfrau schrie laut. Sie kriegte einen Schreck und schwamm schnell weg. Der Meerprinz rief laut: „Bleib doch stehen! Ich tue dir nichts.“

Auf einmal blieb die Meerjungfrau stehen. Der Meerprinz schwamm zu ihr hin und sagte: „Du siehst schön aus.“ „Ja, danke, aber was willst du von mir?“ „Ich will dir meine schöne Höhle zeigen. Da habe ich viel Gold und Silber.“ „Tust du mir auch nichts? Ich habe Angst vor dir.“ „Du brauchst keine Angst vor mir zu haben. Komm bitte mit.“ „Wenn du meinst, komme ich gerne mit.“

Die beiden schwammen in die Höhle hinein. Er zeigte sein ganzes Gold und Silber. Sie staunte und sagte: „Ist das alles echt?“ „Ja, natürlich, ich bin ja auch ein Meerprinz.“ „Du bist aber reich.“ „Ich möchte dich zum Essen einladen.“ „Ja, gerne.“ Der Meerprinz fragte: „Willst du mich auch heiraten?“ „Ja, aber ich muss noch ein bisschen überlegen.“

Am nächsten Tag sagte sie: „Du kannst mich gerne heiraten.“ Er ging zu ihr hin und gab ihr einen Kuss. Die beiden heirateten und feierten ein großes Fest und bald kriegten sie ein kleines Baby.

Wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

L., Februar 2011

Julia und die seltsame Frau

Es war einmal ein Mädchen, das hieß Julia. Julia hatte eine Freundin, die Greta hieß. Greta hatte Julia vom Eismann und den Vögeln erzählt. Julia wollte, dass ihr auch einmal so etwas passierte. Und endlich geschah es, ungefähr Mitte August. Und das kam so: Julia wollte zum Stadtpark zu dem großen Badesee. Als sie an der Bank vorbei kam, saß dort eine Frau, die Julia noch nie gesehen hatte. Sie hatte grüne Finger und Fußnägel, und eine Tasche aus ihrem Umhang sah aus wie eine Kröte. Und sie hatte die Haare zu einem schwarzen Raben geformt. Und sie sah so komisch aus, dass man denken könnte, sie wäre eine Hexe. Die Frau sprach Julia an. Sie sagte: “Warum starrst du mich so an? Ich bin zwar eine Hexe und die Tasche ist eine Kröte und meine Haare sind ein Rabe und ich sehe wirklich ein bisschen komisch aus, aber du brauchst mich trotzdem nicht so ansehen!“ Julia war erstaunt, so etwas hatte sie noch nie gesehen oder gehört.
Am nächsten Tag spielte Julia mit Greta. Greta war ganz erstaunt, als sie hörte, was passiert war. Am Wochenende trafen sich die beiden wieder, dieses Mal bei Greta. Später sagte Julia zu Greta: „Ich habe in einem Buch nachgesehen, und da hab ich gesehen, dass die meisten Hexen in Schlangenstadt in der Nähe von Besenbrück wohnen.“ Greta staunte und fragte: „Hast du das wirklich gelesen?“ Julia nickte heftig. „Und hast du auch schon nachgesehen, wo das ist?“, fragte Greta. Julia fragte: „Denkst du, ich mach es nicht? Es ist irgendwo in London.“ „Oh“, sagte Greta, „aber wir wohnen doch in Hamburg! Wie sollen wir dann nach London kommen?“ „Ja, das frag ich mich auch“, sagte Julia. „Ich weiß es!“, schrie Greta. „Mit einem Flugzeug!“ Julia verdrehte die Augen: „Und woher sollen wir das Geld nehmen? Unser Taschengeld reicht wohl nicht!“ Wieder wusste Greta die Lösung: „Meine Eltern wollen in den Sommerferien mit mir nach London fahren, vielleicht nehmen sie dich mit!“ „Okay“, sagte Julia, „dann treffen wir uns morgen im Baumhaus um halb zwei!“ „Gut. Bis morgen!“

Als Julia zum Baumhaus kam, war Greta schon da. Sie hatte das Gesicht verzogen und rechnete. Als sie Julia sah, hörte sie sofort auf und sagte: „Du kannst mitfliegen, aber nur für eine Woche.“ Das war ihr aber egal und sie flogen nach London. Sie wussten jetzt, wo Schlangenstadt war und wie die alte Frau hieß und wo sie wohnte.

C., 2. Klasse

Der Tannenzapfen

Es war einmal ein Tannenzapfen, der durch den Wald ging. Er ging so lange, bis er ein Tier fand. Eines Tages fand er den Fuchs. Der Fuchs fragte, ob er ihm eine Geschichte erzählen sollte. Der Tannenzapfen sagte: „Ja.“ Der Fuchs fing sofort an. Und die Geschichte ging so:

Es war einmal ein Fuchs, der so gerne Hasen aß, aber das war ein Problem, denn die Hasen konnten schneller laufen als wir Füchse. Darum mussten wir Tage lang überlegen, wie wir sie reinlegen konnten. Eines Tages hatten wir eine Idee. Wir warteten so lange, bis Fuchsbabys geboren wurden. Dann schleppten wir alle Sachen von den Hasen zu uns. Dann zeigten wir den Babyfüchsen, wie sie sich auf die Lauer legen mussten und wie sie die Hasen fangen sollten. Dann kamen die Hasen. Sie wunderten sich, dass es so komisch aussah. Aber sie sagten nichts. Dann wollten sie Essen kochen. Sie fanden aber die Töpfe nicht. Dann sprangen die Fuchsbabys aus ihren Verstecken. Da wussten die Hasen, was passiert war. Sie mussten etwas unternehmen und das sofort. Nur was? Mama Hase wusste es. Sie sagte: „Baby Hase ist nach draußen gehoppelt. Holt euch doch Baby Hase.“ Die Füchse liefen los, aber Baby Hase war nicht da. Stattdessen war dort ein Netz aufgebaut und die Füchse waren eingesperrt, aber es kam noch besser. Der Jäger wartete nämlich auch auf die Füchse und wollte die Füchse ausstopfen und zu sich in die Hütte bringen, wo er schon viele andere Tiere hatte. Und die Hasen müssen jetzt nie mehr aufpassen, weil der Jäger fast alle Füchse ausgestopft hatte. Aber jetzt müssen sie aufpassen, weil ich jetzt auf die Hasenjagd gehe.

C., 2. Klasse

Ubuntu, der Zirkus

Wir sind nach Elmshorn gefahren. Da war Ubuntu. Da gab es nur Kinder. Die haben eine Geschichte vorgespielt. Da gab es einen Jungen, der Tim hieß. Der war auf einer Insel. Da gab es einen Kapitän und einen Clown, der der Freund vom Kapitän war. An der Insel legten immer Schiffe an. Da waren die Artisten auf den Schiffen. Da haben sich Kinder als Löwen verkleidet und sind durch einen echten brennenden Reifen gesprungen. Da war ein Clown, der sein Bein weggezaubert hat. Dann wollte Tim wie die Artisten um die Welt reisen. Im Traum von ihm kam eine Fee. Die hat gesagt, dass nur er wichtig wäre und alles andere wäre egal. Dann sagte Tim: „Nicht so schnell.“ Dann sagte die Fee: „Also, ja oder nein?“ Tim wusste nicht, ob er ja sagen sollte. Das merkte die Fee und wurde böse und nahm Tim einfach die Mütze weg. Dann ist sie verschwunden. Dann war 15 Minuten lang Pause. In der Pause konnte man Popcorn und Brezeln und Saft kaufen. Dann ging es weiter mit den Seiltänzern und dann ist Tim zurück auf die Insel gekommen und wurde ein Kapitän.

C., 2. Klasse

Unsere Klassenfahrt

Wir waren auf dem Ponyhof. Florian und ich haben uns ein Pony geteilt. Unser Pony war ein Fresssack. Sandra hat uns gezeigt, wie man reitet. Sandra hat gezeigt, wie man Ponys putzt.

M., 2. Klasse